Augmented Reality

Der neue Zukunftstrend

heißt Augmented Reality. Hat das was mit den Augen zu tun? Naja, irgendwie schon. Der Mensch sieht mit den Augen nicht nur die tatsächliche Umgebung so wie sie eben ist, sondern zusätzliche virtuelle Abbildungen. Damit wird die Realität durch zwei- oder dreidimensionale Projektionen erweitert. Wenn wir zusammen auf dem Campus der Universität Hamburg stehen, projiziert die Microsoft HoloLens die Elbphilharmonie als Hologramm in mein Blickfeld. Ich erlebe eine Kombination aus realer und virtueller Welt. Das ist meine Augmented Reality.

Augmented Reality. Virtual Reality.
Ist das denn nicht alles das gleiche?

Nein. Setzt Du eine Virtual Reality-Brille auf, tauchst Du tief in die virtuelle Welt ein und bist womöglich komplett von der realen Welt abgeschottet. So könntest Du durch die Straßen von New York laufen, ohne dass Du tatsächlich in Amerika bist. Setzt Du dagegen die HoloLens auf, was im Grunde genommen eine Augmented Reality-Brille ist, nimmst Du Deine Umgebung nach wie vor wahr. Du entscheidest, wen oder was die HoloLens zusätzlich in Dein Blickfeld projizieren soll!

Was ist denn nun Mixed Reality?

Nun ja. Eben eine Kombination aus beiden Realitäten. Während ich in der Augmented Reality projizierte Objekte sehen kann, kann ich in der Mixed Reality sogar mit ihnen interagieren. So könnte ich die Elbphilharmonie nicht nur sehen, sondern sie drehen und wenden wie ich will. Zugegeben, die Übergänge sind fließend und die Begrifflichkeiten somit nur schwer voneinander zu trennen. In diesem Lernangebot ist deshalb einheitlich von Mixed Reality-Projekten mit Augmented Reality-Anwendungen die Rede, die mit der HoloLens (Augmented Reality-Brille beziehungsweise Mixed Reality-Headset) umgesetzt werden.

Zahlen , Daten, Fakten

Dass es sich bei Augmented Reality um einen vielversprechenden Zukunftstrend handelt, belegen die Zahlen aus dem im Juli 2017 veröffentlichten Report von Research and Markets. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 55 Prozent soll sich der Marktwert bis zum Jahr 2023 auf über 61 Milliarden US-$ summieren. Grund dafür sind steigende Investitionen in die neue Technologie. 2017 investierten Kapitalgeber 2,5 Milliarden US-$ in amerikanische Start-ups. Mit diesem Geld sollen Augmented Reality-Produkte für den Konsumsektor schneller entwickelt werden – seien es Brillen oder Apps fürs Smartphone. Denn der Markt ist ungeduldig und die Konsumenten können es kaum mehr abwarten, Augmented Reality in ihren Alltag zu integrieren. Viele haben einfach Lust auf neue Erfahrungen oder wollen Spiele auf eine realistischere Art und Weise erleben. So flossen 250 Millionen US-$ alleine in die Spieleindustrie. Unter den Kapitalgebern finden sich auch deutsche Unternehmen. Das Medienunternehmen Axel Springer aus Berlin investierte mehr als eine Million US-$ in Magic Leap aus Florida, denn es sieht innovative Darstellungsformen im Bereich des Journalismus voraus. Dank Augmented Reality.

Was ist hängen geblieben?